(Original-Webseiten 1999)
1999:
Circus KNIE &
Karl's
kühne Gassenschau
...und
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Programm 1999
Die
beiden Brüder Enrico und Alberto sind echte
Zirkuskinder und repräsentieren bereits die 6.
Generation der bekannten Artistenfamilien Caroli. Zusammen
mit Eric Sanchez lassen sie eine traditionelle Clownnummer
wieder aufleben, zu der sich auch noch Spidi gesellt, der
bereits zum fünften mal beim Circus Knie dabei
ist. Gewagte
Voltigen am Duplex-Trapez von Stephanie Gasparoli Die
Arbeit der Elefanten mit Franco Knie und Sacha Houcke Unter
den drei Tigerinnen, welche Fredy Knie vorstellt, ist
"Sandra" das einzige Tier mit normaler Färbung.
"Sheeba" und ihre Schwester "Burma" stammen aus dem selben
Wurf. Das im Fell von "Sheeba" dominierende Weiss, wie auch
den goldgelben, von kaum wahrnehmbaren Streifen durchzogenen
Grundton von "Burma", bezeichnen Biologen als Farbmutation,
die auch bei andern Tierarten auftreten
kann. Unglaubliche
Äquilibristik mit den vier Pellegrini Brothers Diabolospiele
von The Liaoning Acrobatic Art Troupe Die
beiden haben sich beim Ballett- und Akrobatikstudium an der
Moskauer Zirkusschule kennengelernt. Zu jener Zeit wurden
Luftnummern dieser Art äusserst selten und nur von
Männern präsentiert. Nach mehreren Jahren
gemeinsamen Trainings stellten Olga und Serguei 1995 ihre
"Flugnummer" erstmals beim "Festival Mondial du Cirque de
Demain" in Paris vor und wurden dafür mit einer
Goldmedaille ausgezeichnet. "Carmen"
mit dem Andalusierhengst "Vaquero" von Mary-José
Knie The
Liaoning Acrobatic Art Troupe auf Kunsträdern

Höchstleistungen
auf dem Schlappseil von Cong Tian

Ursprünglich
wurde das Tellerdrehen als Lockmittel für zaudernde
Käufer von Geschirr auf chinesischen Marktplätzen
eingesetzt. Die Liaoning Acrobatic Troupe führt damit
aber akrobatische Höchstleistungen aus, z.B. als
Äquilibristinnen Kopf-auf-Kopf
balancierend.

Mit
grosser Fertigkeit versteht es Géraldine-Katharina
Knie, die verschiedensten Hengste auch in Grossformation
unter Kontrolle zu halten. Die "Steiger"- oder
"Dacapo-Pferde" bilden das Schlussbukett, das wie ein
Feuerwerk Gross und Klein begeistert.

Die
klassische Clown-Nummer des Trio Caroli mit
Spidi

Als
vielversprechende Nachwuchsartistin des Jugendzirkus
Basilisk schwang Stephanie Gasparoli 1993 erstmals durch das
Knie-Zelt. Kurz darauf wurde sie an die renomierte
Zirkusschule von Montreal aufgenommen, wo sie mit ihrem
russischen Lehrer ein neuartiges Trapezgerät
entwickelte. 1998 erhielt sie für ihre Nummer die
Silbermedaille beim "Festival Mondial du Cirque de
Demain".

Bis
zur Mitte dieses Jahrhunderts waren Arbeitselefanten
unersetzliche Helfer in südasiatischen
Holzfällerlagern, wo sie eine sehr umweltfreundliche
Waldnutzung ermöglichten. Die Tierriesen werden von
Franco Knie und Sacha Houcke mit den Kommandos geführt,
die aus den Sprachen der legendären Elefantenmenschen
Südasiens stammen.

Drei
verschiedenfarbige Bengaltiger spielerisch präsentiert
von Fredy Knie

Nach
vier Generationen Akrobatik zu Pferd, beschlossen Ernaldo,
Natale, Ivan und Andrea 1983 mit klassischen
Handstand-Pyramiden und atemberaubender Kraftakrobatik eine
aussergewöhnliche Nummer aufzubauen. Beim Ringling
Bros. Circus in den USA und im Lido in Paris wurden die vier
"Traummänner" Pellegrini zu wahren Stars in der Manege.

Die
Geschichte des Diabolo begann vermutlich vor 4000 Jahren in
China. Die Diabolospiele in ihrer heutigen Form wurden
Anfang dieses Jahrhunderts in Frankreich populär. Die
perfekte Koordination zwischen den Partnerinnen und die
ästhetisch wirkende Akrobatik lassen selbst
schwierigste Übungen mit den rotierenden und fliegenden
Diabolos wie Kinderspiele erscheinen.

Atemberaubendes
Pas de deux unter der Zirkuskuppel von Olga und
Serguei

Der
Andalusierhengst "Vaquero" ist das Lieblingspferd von
Mary-José Knie. Völlig frei bewegt sich
"Vaquero" zur schmissigen Musik nach kaum sichtbaren Zeichen
von Mary-José, bevor der Hengst gesattelt wird und
mit der Reiterin temperamentvolle Gangarten der klassischen
Hohen Schule zeigt, inszeniert mit dem international
bekannten Choreographen Heinz Spoerli vom Opernhaus
Zürich.

Zu
den wenigen Disziplinen im chinesischen Zirkus, die nicht
auf altüberlieferte Ursprünge verweisen
können, gehört die Akrobatik auf dem Fahrrad.
Unbestrittener Höhepunkt ist der "radschlagende Pfau",
eine Figur, bei dem siebzehn Artistinnen fächerartig
auf einem Velo balancieren und so die Manege
umrunden.
... im
grossen Finale und zwischen den Nummern
wird der Circus immer wieder auf seine EU-Tauglichkeit hin
überprüft
von der EU-Kommission (alias "Karl's kühne
Gassenschau").

Für feurige
Livemusik sorgt
das polnische Orchester
unter der Leitung von Tino Aebi
