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(Original-Webseiten 1999)

 1999: Circus KNIE &
Karl's kühne Gassenschau

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Programm 1999

Cong Tian gehört seit 1993 zur absoluten Spitze im Bereich der chinesischen Akrobatik. Er erhielt dieses Jahr in Monte Carlo den "Silbernen-Clown" für seine Nummer, wo er auf dem Schlappseil unter anderem auf den Händen geht und im Kopfstand Einrad fährt.
Höchstleistungen auf dem Schlappseil von Cong Tian

Tanzende Teller mit The Liaoning Acrobatic Art Troupe
Ursprünglich wurde das Tellerdrehen als Lockmittel für zaudernde Käufer von Geschirr auf chinesischen Marktplätzen eingesetzt. Die Liaoning Acrobatic Troupe führt damit aber akrobatische Höchstleistungen aus, z.B. als Äquilibristinnen Kopf-auf-Kopf balancierend.

Kamele und Palomino-, Friesen- und Araber-Hengste mit Géraldine-Katharina Knie
Mit grosser Fertigkeit versteht es Géraldine-Katharina Knie, die verschiedensten Hengste auch in Grossformation unter Kontrolle zu halten. Die "Steiger"- oder "Dacapo-Pferde" bilden das Schlussbukett, das wie ein Feuerwerk Gross und Klein begeistert.

Die beiden Brüder Enrico und Alberto sind echte Zirkuskinder und repräsentieren bereits die 6. Generation der bekannten Artistenfamilien Caroli. Zusammen mit Eric Sanchez lassen sie eine traditionelle Clownnummer wieder aufleben, zu der sich auch noch Spidi gesellt, der bereits zum fünften mal beim Circus Knie dabei ist.
Die klassische Clown-Nummer des Trio Caroli mit Spidi

Gewagte Voltigen am Duplex-Trapez von Stephanie Gasparoli
Als vielversprechende Nachwuchsartistin des Jugendzirkus Basilisk schwang Stephanie Gasparoli 1993 erstmals durch das Knie-Zelt. Kurz darauf wurde sie an die renomierte Zirkusschule von Montreal aufgenommen, wo sie mit ihrem russischen Lehrer ein neuartiges Trapezgerät entwickelte. 1998 erhielt sie für ihre Nummer die Silbermedaille beim "Festival Mondial du Cirque de Demain".

  

Die Arbeit der Elefanten mit Franco Knie und Sacha Houcke
Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts waren Arbeitselefanten unersetzliche Helfer in südasiatischen Holzfällerlagern, wo sie eine sehr umweltfreundliche Waldnutzung ermöglichten. Die Tierriesen werden von Franco Knie und Sacha Houcke mit den Kommandos geführt, die aus den Sprachen der legendären Elefantenmenschen Südasiens stammen.

Unter den drei Tigerinnen, welche Fredy Knie vorstellt, ist "Sandra" das einzige Tier mit normaler Färbung. "Sheeba" und ihre Schwester "Burma" stammen aus dem selben Wurf. Das im Fell von "Sheeba" dominierende Weiss, wie auch den goldgelben, von kaum wahrnehmbaren Streifen durchzogenen Grundton von "Burma", bezeichnen Biologen als Farbmutation, die auch bei andern Tierarten auftreten kann.
Drei verschiedenfarbige Bengaltiger spielerisch präsentiert von Fredy Knie

Unglaubliche Äquilibristik mit den vier Pellegrini Brothers
Nach vier Generationen Akrobatik zu Pferd, beschlossen Ernaldo, Natale, Ivan und Andrea 1983 mit klassischen Handstand-Pyramiden und atemberaubender Kraftakrobatik eine aussergewöhnliche Nummer aufzubauen. Beim Ringling Bros. Circus in den USA und im Lido in Paris wurden die vier "Traummänner" Pellegrini zu wahren Stars in der Manege.

Diabolospiele von The Liaoning Acrobatic Art Troupe
Die Geschichte des Diabolo begann vermutlich vor 4000 Jahren in China. Die Diabolospiele in ihrer heutigen Form wurden Anfang dieses Jahrhunderts in Frankreich populär. Die perfekte Koordination zwischen den Partnerinnen und die ästhetisch wirkende Akrobatik lassen selbst schwierigste Übungen mit den rotierenden und fliegenden Diabolos wie Kinderspiele erscheinen.

Die beiden haben sich beim Ballett- und Akrobatikstudium an der Moskauer Zirkusschule kennengelernt. Zu jener Zeit wurden Luftnummern dieser Art äusserst selten und nur von Männern präsentiert. Nach mehreren Jahren gemeinsamen Trainings stellten Olga und Serguei 1995 ihre "Flugnummer" erstmals beim "Festival Mondial du Cirque de Demain" in Paris vor und wurden dafür mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Atemberaubendes Pas de deux unter der Zirkuskuppel von Olga und Serguei

"Carmen" mit dem Andalusierhengst "Vaquero" von Mary-José Knie
Der Andalusierhengst "Vaquero" ist das Lieblingspferd von Mary-José Knie. Völlig frei bewegt sich "Vaquero" zur schmissigen Musik nach kaum sichtbaren Zeichen von Mary-José, bevor der Hengst gesattelt wird und mit der Reiterin temperamentvolle Gangarten der klassischen Hohen Schule zeigt, inszeniert mit dem international bekannten Choreographen Heinz Spoerli vom Opernhaus Zürich.

The Liaoning Acrobatic Art Troupe auf Kunsträdern
Zu den wenigen Disziplinen im chinesischen Zirkus, die nicht auf altüberlieferte Ursprünge verweisen können, gehört die Akrobatik auf dem Fahrrad. Unbestrittener Höhepunkt ist der "radschlagende Pfau", eine Figur, bei dem siebzehn Artistinnen fächerartig auf einem Velo balancieren und so die Manege umrunden.

...  im grossen Finale und zwischen den Nummern
wird der Circus immer wieder auf seine EU-Tauglichkeit hin überprüft
von der EU-Kommission (alias "Karl's kühne Gassenschau").


Für feurige Livemusik sorgt
das polnische Orchester
unter der Leitung von Tino Aebi